Google SEO Ratgeber: URL Wechsel birgt Risiken und Chancen

Google SEO Ratgeber: URL Wechsel birgt Risiken und Chancen

URL Wechsel birgt Risiken und Chancen

Google SEO Ratgeber: URL Wechsel birgt Risiken und Chancen für Betreiber von Webseiten. Indexiert Google eine URL nicht, greifen viele zum Wechsel der URL. Das kann man machen, muss es aber nicht. Die Hoffnung besteht sicherlich darin, der Suchmaschine eine neue URL mit gleichem Content anzubieten und darauf zu wetten, dass es dann mit der Indexierung klappt.

Viele Webmaster werden das Problem sicherlich kennen: Die Suchmaschine weigert sich unverdrossen, eine bestimmte URL zu indexieren, obwohl diese guten Content aufweist, in der XML-Sitemap verlinkt ist und auch interne Verlinkungen aufweisen kann. Wiederholtes Einreichen der URL in der Search Konsole führt nicht zum gewünschten Ergebnis.

Google indexiert nicht alle URLs einer Seite

Google erklärt zu dem Thema, dass zumeist nicht alle URLs einer Internetseite indexiert werden. Warum dem so, wird nicht konkret ausgeführt. Betreiber von Webseiten werden derart ein klein wenig allein gelassen und greifen oftmals zu der Vorgehensweise, die nicht indexierte URL zu ändern.

Johannes Müller, Webmaster Trends Analyst / Developer Advocate bei dem US-Konzern, bestätigte unlängst auf Twitter, dass dies eine Lösung sein könnte. Müller führte aus, dass sich die Suchmaschine daran gewöhnen könne, dass eine URL nicht funktioniere, wenn sie zum Beispiel einen 404-Fehler zurückgibt oder auf „noindex“ eingestellt ist. In sollen Fällen könnte eine Änderung der URL helfen, dies sei in den meisten Fällen aber nicht erforderlich.

Verändern von URLs mit Google SEO Risiken

Das Verändern von URLs einer Internetseite ist mit einige Risiken verbunden. Allgemein überwiegen zumeist die möglichen negativen Auswirkungen die geringen Vorteile. Auch gilt zu beachten, dass die Bedeutung von URLs als Rankingfaktor ausgesprochen gering ist. Keywords in URLs spielen bereits seit Jahren eine untergeordnete Rolle.

Müller ging auf das Thema bereits im April 2020 und schrieb auf Twitter, dass er von einer Umstrukturierung von URLs abraten würde, zum Beispiel vom Ersetzen von Unterstrichen durch Bindestriche oder vom Austausch von Endungen wie „.php“ durch „.html“. Das sollte nur dann erfolgen, wenn es einen wirklich wichtigen Grund gebe. Der SEO-Nutzen sei fragwürdig, die Konsequenzen hingegen könnten massiv ausfallen.

Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Die Änderung von bestehenden URLs ist durchaus mit Risiken verbunden. Google erklärt mehr oder weniger direkt, dass das Verändern von URLs in Einzelfällen Vorteile bringen kann, in der Regel jedoch den Aufwand nicht wert ist und zudem unter Umständen zu massiven Verlusten von Traffic aus der Suchmaschine fahren kann.

Im Jahr 2020 sollte außerdem beachtet werden, dass die Bedeutung von Keywords in URLs in den letzten Jahren extrem gefallen ist. Als Schlussfolgerung muss daher von der Manipulation von URLs abgeraten werden. Meistens führt Geduld zum Ziel, sollte dem mal nicht so sein, kann eine umfangreicher Aufbau von internen Links auf die besagte URL die Suchmaschine eventuell doch noch davon überzeugen, diese zu indexieren. © NT


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