Google SEO Ratgeber: Gefahren beim Einbinden von Instagram Posts

Google SEO Ratgeber: Gefahren beim Einbinden von Instagram Post

Google SEO Ratgeber: Das Einbinden und somit Nutzen von fremden Instagram Post kann massive rechtliche Konsequenzen nach sich führen. Die Verwendung von Bildern und Videos aus dem Internet ist grundsätzlich eine heikle Angelegenheit.

Es ist natürlich arg verlockend, eigene Beiträge durch die Verwendung von fremden Inhalten aufzuwerten, Autoren oder Betreiber von Internetseiten begeben sich damit jedoch auf ein arg dünnes Eis. Grundsätzlich gilt daher, dass derjenige, der Bild- oder Videomaterial für die eigene Webseite nutzt, sich vorher die entsprechenden Rechte oder Genehmigungen sichern sollte.

Gefahren beim Einbinden von Instagram Posts

Das ist allerdings nicht immer möglich oder aber mit einem enormen Aufwand verbunden. Instagram zum Beispiel macht es Betreibern von Internetseiten oder Autoren denkbar einfach, fremde Bilder in eigenen Beiträgen zu verwenden. Immerhin hat der Rechteinhaber der Bilder ja seine Aufnahmen bei Instagram hochgeladen und damit seine Rechte an dem Material abgetreten – oder nicht?

Hat er nicht oder zumindest nicht derart, dass es absolut rechtssicher ist, wie ein aktueller Fall belegt. Das US-Magazin Newsweek hatte einen Instagram-Post eines Fotografen in einen Beitrag eingebunden, ohne dessen ausdrückliche Einwilligung einzuholen.

Rechtsstreit von Newsweek in den USA

Zunächst hatte Newsweek direkt bei dem Fotografen angefragt, ob es seine Bilder verwenden dürfe. Nachdem das Magazin keine Antwort enthielt, entschloss man sich für das Einbetten des entsprechenden Instagram-Posts. Daraufhin wurde das Magazin verklagt.

Newsweek verteidigt sich damit, dass nur der Post eingebunden und nicht das Foto direkt hochgeladen wurde. Das allerdings scheint nicht auszureichen, denn offenbar müssen laut Nutzungsbedinungen von Instagram auch für das Einbinden von Posts durch Dritte die entsprechende Rechte bzw. Lizenzen durch den Urheber gewährt werden.

Nutzungsbedinungen des Bilder-Netzwerks

Das erklärte Instagram gegenüber dem Blog Ars Technica. Derzeit befindet sich der Fall noch in der Vorverhandlungsphase. Newsweek hofft, dass der Fall abgewiesen wird. In einem ähnlichen Fall hatte die Nachrichten-Website Mashable Recht bekommen, die ebenfalls einen Instagram-Post eingebettet hatte. Ein Ärgernis ist die Angelegenheit dennoch.

Anwaltskosten dürften ebenfalls entstehen. Das Einbinden von Instagram-Bildern sollte daher künftig sehr genau abgewogen werden. Um auf der ganz sicheren Seite zu sein, sollten sich Betreiber von Webseiten oder Autoren vor dem Einbinden von Instagram-Posts in die eigene Website zunächst die Einwilligung des Urhebers einholen. © NT


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