Google: Jeder Dritte klickt auf den ersten Link in den Suchergebnissen

Google: Jeder Dritte klickt auf den ersten Link in den Suchergebnissen

Google Platz 1 ist Gold wert: Das Analyse-Unternehmen Sistrix hat nach eigenen Angaben festgestellt, dass jeder dritte Google-Nutzer auf den ersten Link in den Suchergebnissen klickt. Auf Platz 1 in der Suchergebnisseite zu landen, wird somit mit knapp 30 Prozent Click Through Rate belohnt.

Einfach ist das aber nicht, zumal das Thema durchaus komplex ist. Auf der ersten Seite, am besten auf Platz 1, der Suchergebnisse zu laden, ist auch im Jahr 2020 von überragender Bedeutung. Zweifelhafte Methoden des Link-Building oder eine übermäßige Anzahl von Keywords einzusetzen, reicht dazu jedoch nicht mehr aus.

Google Platz 1 ist bares Geld wert

Google hat in den letzten Jahren intensiv an seinem bewusst intransparenten Algorithmus gearbeitet, so dass dieser im Vergleich zu dem Jahr 2010 mittlerweile Versuche der Manipulation gut erkennt. Der Algorithmus analysiert den Kontext, in dem eine Website zu anderen Suchergebnissen und möglicherweise beworbenen Produkten steht und straft künstlich angereicherte Seiten systematisch ab.

Organische, semantisch aufgebaute und mit regelmäßigen und relevanten Inhalten gefüllte Internetseiten hingegen ranken bei Google höher und werden entsprechend öfter geklickt. Das hat sich nach wie vor nicht verändert.

Manipulation wird massiv bestraft

Laut einer Analyse des SEO-Sistrix klicken im Durchschnitt rund 28,5 Prozent aller Nutzer auf den ersten Link bei Google. Danach bricht die Click Through Rate (CTR) massiv ein. Platz 2 ist nach Sistrix eine CTR von 15,57 Prozent wert, Platz 3 kann sich immerhin noch über 11 Prozent freuen.

Bemerkenswert an den Ergebnissen ist auch, dass Platz 10 in den Suchergebnissen nur noch für etwa 2,7 Prozent aller Suchenden von Interesse ist. Dass Platz 1 am häufigsten geklickt wird, ist wenig überraschend, die Häufigkeit schon: Der Schnitt liegt zwar bei rund einem Drittel, aber es ist stets von der Suchintention abhängig, ob und was wirklich geklickt wird.

Suche ist halt nicht gleich Suche

Sistrix erklärt, dass die Intention und somit das SERP-Layout beziehungsweise die Suchergebnisseite die CTR auf den ersten Link zwischen 13,7 und 46,9 Prozent festlegen. Daher erscheint es für Nutzer sinnvoll, nicht nur nach Begriffen zu suchen, sondern konkrete Phrasen, Fragen oder Filter zu nutzen. Allwissend ist nämlich auch Googles Suchmaschine noch nicht, wobei die eigene Webhistorie durchaus zur Verbesserung der persönlichen Suchergebnisse genutzt wird, um eine wahrscheinlichere Intention zu erraten. Sistrix hat auch festgestellt, dass unterschiedliche Elemente und Integrationen im SERP-Layout die CTR senken.

Werden also Rezepte, News oder andere Elemente bei einer bestimmten Suche angezeigt, klicken die Nutzer deutlich weniger. Ähnlich sieht es bei kommerziellen Suchen bei Google-Shopping- und Google-Ads-Links aus, die in der Analyse am schlechtesten abschneiden. © NT


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