Google Street View in Indien verboten

Google Indien

Google Street View gilt in Indien als Sicherheitsrisiko. Aufnahmen von Städten und Straßen als 360-Grad-Panoramen wurden dem US-Konzern daher verboten. Das teilte das indische Innenministerium am Freitag mit. Zuvor hatten sich bereits Sicherheitsbehörden gegen die Erlaubnis des Dienstes ausgesprochen. Als Grund wurden terroristische Anschläge angegeben, die nach Einschätzung indischer Experten mit Hilfe von Informationen und Kartenmaterial vorbereitet wurden, die durchaus Ähnlichkeit mit dem Angebot von Google haben.

Google Street View in Indien verboten

Der Anschlag auf das Luxushotel Taj Mahal dürfte das wohl bekannteste Beispiel für Terroranschläge in Indien sein. Im Jahr 2008 kamen bei dem Angriff 166 Menschen ums Leben. Für das US-Unternehmen ist die Entscheidung ein empfindlicher Rückschlag, der allerdings nicht unerwartet kommt. Bereits 2011 hatte der Suchmaschinenriese versucht in Bangalore Panoramen aufzunehmen. Als die Polizei die dafür verwendeten Fahrzeuge stoppte, zog sich der Konzern von dem Markt zurück. In Deutschland gibt es Google Street View seit dem Jahr 2007. Auch bei uns war das Start des Angebotes nicht unumstritten.


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